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Elektrifizierung der Bahnstrecke Bielefeld - Lemgo

Zu einem „Lokaltermin“ waren die beiden liberalen Landtagsabgeordneten Ulrich Reuter und Martina Hannen zum Bahnhof Oerlinghausen angereist, um sich von den beiden FDP-Bahnexperten Manfred Sussiek und Dr. Rudolf Hüls über die Problemlage an der Strecke Bielefeld – Lemgo informieren zu lassen. Sussiek erläuterte die unglückliche Konstruktion der Bahnsteige am Bahnhof Oerlinghausen: „Wer vom Bahnsteig B kommt, hat zu den Bussen  einen langen Weg, der überdies keinerlei Regenschutz bietet und eine gefährlich enge Stelle zwischen Gleis und Bahnhofsgebäude aufweist.“

Dr. Hüls verwies auf Infrastrukturmängel an der Gesamtstrecke: seit beinahe 20 Jahren fordere die FDP die Wiederanlage eines Begegnungsgleises in Ehlenbruch, damit die vorhandene Verspätungsanfälligkeit der Strecke reduziert und überdies eine Taktverdichtung zu Spitzenzeiten ermöglicht werden könne. Mit einem Ausflug in die Historie berichtete Sussiek, der die Strecke aus seiner langjährigen Dienstzeit bei der Bahn genauestens kennt, dass eine Elektrifizierung um das Jahr 1975 vom damaligen SPD-Landtagsabgeordneten und Lemgoer Bürgermeister Reinhard Wilmbusse verhindert worden sei. Die liberalen Verkehrspolitiker waren sich einig, dass die Elektrifizierung von Bielefeld Ost bis Lemgo-Schloss Brake ein Gebot der Stunde sei. Diesen Aspekt der Elektromobilität müsse auch der Kreis Lippe mehr in sein Blickfeld nehmen.  MdL Reuter: „Ein Antrag des NWL (Nahverkehr Westfalen-Lippe) liegt dem Landesverkehrsministerium zur Prüfung vor. Ich werde nochmals nachhaken, inwieweit sich der Vorgang beschleunigen lässt, damit die DB Netze und die Verkehrsbetriebe Extertal endlich mit den konkreten Planungen beginnen können!“

 

Auf dem Foto v.r.n.l.: Manfred Sussiek, Dr. Rudolph Hüls, Martina Hannen, MdL, Ulrich Reuter, MdL

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